Die Standortleiter Christoph und Katharina Flassak freuen sich auf Mitbewohner. Foto: Hoffnungsträger Stiftung

Hoffnungshäuser

Häuser der Hoffnung bei uns in Straubenhardt - Integratives Wohnkonzept für Geflüchtete und Einheimische

Seit Herbst 2019 entstehen zwei Hoffnungshäuser in der Max-Planck-Straße in Conweiler. Bei dem Projekt geht es um integratives Wohnen und darum „Fremde zu Freunden“ zu machen. Es geht darum, dass geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen nicht am Rande unserer Gesellschaft leben, sondern Teil unserer Gesellschaft werden. Träger ist die Hoffnungsträger Stiftung mit Sitz in Leonberg. Das Projekt wurde im Februar 2020 in der Gesprächsreihe "Wir müssen reden" thematisiert und stieß dort auf großes Interesse.

Hier das Projekt im Überblick

Integratives Wohnen

Für Integration gibt es kein Drehbuch. Aber ein Wohnkonzept, das sich bereits bewährt hat: Die Hoffnungshäuser. Hier leben geflüchtete und einheimische Menschen, die mitten im Leben stehen, in vorwiegend gefördertem Wohnraum und einer aktiven Hausgemeinschaft gemeinsam unter einem Dach: Familien, Paare, Alleinstehende, Studierende, Auszubildende.

Einheimische

  • gestalten die Hausgemeinschaft aktiv mit,
  • leben mit christlichen Werten,
  • entdecken Kulturen, Religionen, Bräuche.

Geflüchtete

  • sind offen für interkulturelle Gemeinschaft,
  • tauchen tiefer ins gesellschaftliche Leben ein,
  • werden in enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsmanagement der Gemeinde Straubenhardt begleitet.

Der Wohnraum

  • 2 Häuser für Geflüchtete und Einheimische
  • 13 Wohnungen, 1-5 Zimmer, 30-105 qm
  • mit Begegnungsräumen, Spielplatz, Abstellräumen und Fahrradplätzen
  • Standort in Straubenhardt-Conweiler
  • geplante Eröffnung im Herbst 2020.

Über die Hoffnungsträger Stiftung

Die Hoffnungsträger Stiftung mit Sitz in Leonberg wurde 2013 gegründet. Ihr Anliegen ist es, Menschen Hoffnung zu geben und eine Perspektive zu bieten. In Deutschland geschieht dies vor allem durch den Bau und die inhaltliche Arbeit in den Hoffnungshäusern, einem integrativen Wohnkonzept für geflüchtete und einheimische Menschen. Ende 2019 waren es bereits neun Hoffnungshäuser in vier Kommunen, ab Herbst 2020 wird es auch in Straubenhardt zwei Hoffnungshäuser mit insgesamt 13 Mietwohnungen (ein bis fünf Zimmer, 30 bis 105 Quadratmeter) geben: In der Max-Planck-Straße in Conweiler leben dann geflüchtete und einheimische Menschen, die mitten im Leben stehen, in vorwiegend gefördertem Wohnraum und einer aktiven Hausgemeinschaft gemeinsam unter einem Dach: Familien, Paare, Alleinstehende, Studierende, Auszubildende.

Über die Hoffnungshäuser

Wer ein Hoffnungshaus betritt und eine der Bewohnerinnen oder einen der Bewohner besucht, dem fallen zunächst die sehr markanten Sprüche im Treppenhaus auf: „Hoffnungsvoll wohnen“, „Hier werden Fremde zu Freunden“ und „Ein Haus voller Hoffnung“. Aber das ist längst nicht alles: Sobald man angekommen ist, spürt man die besondere Atmosphäre im Hoffnungshaus: Hier leben Menschen miteinander und nicht nebeneinander her. Dies geschieht nicht nur durch gegenseitige Hilfe bei Behördengängen, bei der Arbeitssuche, im Haushalt und mit den Kindern, sondern auch durch einen Gemeinschaftsraum, in dem die Bewohnerinnen und Bewohner zusammenkommen können.

Man merkt sehr schnell, dass hier im Hoffnungshaus zwar jeder seine Privatsphäre hat und sich zurückziehen kann. Dass die Bewohnerinnen und Bewohner aber gerne zusammenkommen, dass sie die Gemeinschaft miteinander genießen. Dass sie dadurch Hoffnung für ihr weiteres Leben bekommen. Dass hier Nächstenliebe, Gastfreundschaft und Zuvorkommenheit großgeschrieben werden. Mit anderen Worten: Hier merkt man, dass Hoffnung ein Leben verändern kann.

Auch in Straubenhardt sind die Hoffnungsträger durch eine Standortleitung vertreten, die mit ihrer Familie ebenfalls im Hoffnungshaus wohnen wird. Wenn Sie mehr über die Hoffnungshäuser in Straubenhardt wissen möchten, freuen sich Christoph und Katharina Flassak darauf, von Ihnen zu hören:

Kontakt Standortleitung:

E-Mail: cflassak@hoffnungstraeger.de
Tel: 0176 60159708
www.hoffnungstraeger.de/straubenhardt

Ansprechpartner in der Gemeinde:
Jasmin Becht
Email: jasmin.becht@straubenhardt.de
Tel: 07082 948-614

HoffnungshäuserDie Eröffnung der beiden Hoffnungshäuser in Straubenhardt ist im Herbst 2020 geplant.

Hoffnungshäuser innenBlick ins Innere: Hier werden Fremde zu Freunden.

Hoffnungshäuser slogan