.. aus dem schönsten Wiesengrunde zur Martinskirche

Conweiler

Die ersten urkundlichen Aufzeichnungen über Conweiler stammen aus dem Jahr 1297. Als "Weiler des Kuno oder Conz" (Kunwyler) verdankt der Ort seine Entstehung vermutlich einem Lehensmann des Grafen von Schmalenstein namens Kuno.

Die Grafen von Schmalenstein bei Weingarten-Durlach waren die Besitzer der Burg Kunenberg und des weit auseinandergezogenen Weilers, der den gräflichen Angestellten und Leibeigenen als Wohnstätte diente. Bei den immer wieder aufflammenden Kämpfen und Grenzstreitigkeiten zwischen den badischen und württembergischen Landesherren ist die Burg bereits im Jahre 1400 zerstört worden. Das Dorf selbst fiel wenig später an Württemberg. Vor ca. 400 Jahren wurde der "Dreigötterstein" aus der Römerzeit in Conweiler gefunden.

Die Fundbeschreibung berichtet, daß das Denkmal einst in dem Dorf "Wyhller" nicht weit von der Stadt Neuenbürg aufgefunden wurde. Es sei dann von dem Edlen Herrn Veitt Schöner von Straubenhardt dem Herzog Ludwig von Württemberg übergeben worden. Durch die großherzige Spende einer Mitbürgerin konnte im Jahre 1997 anläßlich der 700-Jahrfeier in Conweiler in der Nähe des damaligen Fundortes im Burgtal eine Nachbildung dieses römischen Dreigöttersteins wieder errichtet werden und wurde in kurzer Zeit zur neuen Attraktion für Besucher aus nah und fern.

Das Original wird weiterhin als der größte Fund in der römischen Steindenkmäler-Sammlung des Württembergischen Landesmuseums in Stuttgart verwahrt.

Sehenswürdigkeiten
  • Martinskirche
  • Fundort eines römischen Dreigöttersteins (Nachbildung im Burgtal)
  • Schindelmacher-Denkmal beim Rathaus
  • Wiesental "Im schönsten Wiesengrunde" mit Wilhelm-Ganzhorn-Brunnen
  • Wilhelm-Ganzhorn-Denkmal am Ortseingang