Schlosskirche Schwann

Schwann

Der Name Swende oder Schwann wurde erstmals in einer zu Ettlingen ausgestellten Urkunde vom 28. März 1368 erwähnt, als der Edelknecht Conz von Schmalenstein der alte, mit Einwilligung seiner fünf Söhne, seinen Besitzanteil an den Dörfern Dobel, Dennach und Schwann sowie das ganze Dorf Conweiler von dem Edelknecht Wolf von Wunnenstein (genannt der "Gleißende Wolf") zu Mannlehen nahm.

Er hatte sich zuvor am Überfall auf den Grafen Eberhardt von Württemberg (dem Greiner) in Wildbad beteiligt und wollte nun den Schutz des Schleglerbundes. Danach aber traf ihn zusammen mit den Straubenhardtern die Rache der württembergischen Grafen.

Im Jahre 1442 verkauften von den sechs Schwestern des letzten Ritters Hans von Straubenhardt drei ihren Anteil an 12 Orten, darunter Schwann, an den Grafen Ludwig I. von Württemberg. Damit erhielt eine württembergische Herrschaft ihren ersten Besitz in Schwann. Nach 1528 mit einem Tauschgeschäft und 1598 erwarben die Württemberger auch die restlichen Besitztümer mit dem Schloss in Schwann.

Sehenswürdigkeiten:

  • Schlosskirche
  • Rechenmacher-Denkmal beim Rathaus
  • Aussichtsturm Schwanner Warte mit herrlichem Panoramablick