Bekanntgaben aus der Jugendgemeinderatssitzung vom 27. April 2022

Es sind einige Projekte, die der Jugendgemeinderat in der nächsten Zeit umsetzen möchte. Dazu sollen die Aufgaben besser im Gremium verteilt und künftig Sitzungsvorlagen zu den einzelnen Themen erstellt werden.

Um die Organisation eines Busses zum Eistreff in Waldbronn werden sich weiterhin Jasmin Zeiher und Luna Ullrich kümmern. Dafür wurden bereits die Kosten für einen Zuschussantrag ermittelt. In welchem Umfang der Bustransfer ab der nächsten Saison angeboten werden könne, hänge von der Förderung ab, informierte 2. Sprecherin Jasmin Zeiher. Bis dahin wird der Jugendgemeinderat kräftig die Werbetrommel bei den Jugendlichen rühren.

Für mehr Mobilität in Straubenhardt regte 1. Sprecherin Charlottè Föller eine App an, in der Mitfahrgelegenheiten für die Jugendlichen eingetragen werden könnten. Bürgermeister Helge Viehweg meinte dazu, dass der Jugendgemeinderat an dem Thema dranbleiben solle. Die Forderung nach besseren Busverbindungen für Jugendliche, vor allem abends, an Wochenenden, zwischen den einzelnen Ortsteilen und zur S-Bahn in Ittersbach müsse weiterhin aufrechterhalten bleiben. Er bat erneut den Jugendgemeinderat, ein Positionspapier zu verfassen und möglichst viele Jugendliche für dieses wichtige Thema zu mobilisieren, damit es in der politischen Wahrnehmung bleibt.

Charlotté Föller berichtete über den Ortstermin beim Schulzentrum Conweiler, wo ein Pumptrack mit Skateranlage entstehen soll. Welche Ausstattung die Anlage erhält, soll eine Befragung der Jugendlichen ergeben. Da es in Oberriexingen bereits einen vergleichbaren Pumptrack für verschiedene Rollsportgeräte wie Fahrräder, Inlineskater, Tretroller, Skateboards gibt, wurde eine Besichtigung der Anlage vorgeschlagen, an der auch interessierte Jugendliche teilnehmen können. Federführend dafür zeigte sich Christian Martinewski.

Eine Müllsammelaktion rund um das Schulzentrum Conweiler werden Louis Kouba und Robin Viehweg organisieren. Auch werden die beiden sich ein Programm für die Wiedereröffnung des „Pfinzer Hüttle“ überlegen, für das nach wie vor Paten gesucht werden.

Nach der Wahlordnung für den Jugendgemeinderat bleibt ein Mitglied, das während der Amtszeit die Altersgrenze erreicht weiterhin im Amt. Dies soll nun auch gelten, wenn ein Mitglied den Hauptwohnsitz in der Gemeinde Straubenhardt aufgibt. Charlotté Föller hat sich wegen ihres Studiums ummelden müssen. Sie möchte die begonnenen Projekte fertig betreuen und würde bis zum Ablauf der Amtszeit gerne weitermachen. Alle anwesenden Mitglieder befürworteten eine entsprechende Änderung der Wahlordnung durch den Gemeinderat.