Rund 20 Bürger nahmen an dem Bürgergespräch und der Diskussion im Alten Rathaus Langenalb teil.

Reger Austausch bei "Wir müssen reden"

Im Alten Rathaus Langenalb fand die Fortsetzung von "Wir müssen reden!...Jetzt auch mit Ihrer Verwaltung in den Ortsteilen" statt. Rund 20 Teilnehmer nahmen mit großem Interesse teil.

Zum dritten Mal lud Bürgermeister Helge Viehweg – diesmal die Bürgerinnen und Bürger aus Langenalb – zum gemeinsamen Austausch in Sachen Verwaltung.

Wie in Feldrennach und Conweiler ging es darum, im unmittelbaren persönlichen Kontakt vor Ort die neuesten Informationen aus erster Hand zu erhalten. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Helge Viehweg stellten sich nacheinander Nicole Schommer (Fachbereichsleiterin Zentrale Dienste und Bürgerservice), Patrick Luithardt in Vertretung von Jörg Bischoff  (FB Finanzen) und Johannes Kohle (Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen) vor und präsentierten aus den diversen Aufgabengebieten die aktuellen Entwicklungen. Im Anschluss fand eine rege Diskussion statt.

Eine Weiterführung des Gehwegs entlang der Marxzeller Straße beim Grobach wäre etwa der innige Wunsch aus der Bürgerschaft. Diese sei aber vermutlich erst 2020 realisierbar. In diesem Zusammenhang soll auch der Zebrastreifen in besagter Straße unter die Lupe genommen und vermutlich verlegt werden – wohin, müsse noch geklärt werden. Dass in früheren Bebauungsplänen ein nicht geplanter Gehweg entlang des Frauenalber Pfades Unbehagen bereitet, drückte der Wortbeitrag eines Bürgers aus. Die Verwaltung versprach Abhilfe beim Beleuchtungsproblem in der Gesslerstraße, welches im Zuge einer anderen Maßnahme in der Karlsbader Straße gelöst werden soll. Eine durchgängige Nachbeleuchtung sei allerdings nur für die Ortsdurchfahrt möglich. Angemerkt wurde in diesem Zusammenhang, dass es auch Anwohner gäbe, die froh seien, dass es eine Nachtabschaltung gibt.

Nach der Radverkehrsplanung befragt wurde erläutert, dass sich Straubenhardt mit dem Enzkreis gemeinsam auf den Weg machen würde; eine Radwegekommission sei initiiert und Strauenhardt sei involviert. Parallel erklärte Bürgermeister Viehweg, dass die Gemeinschaftsunterkunft im Holzbachtal nach hoher Wahrscheinlichkeit und derzeitigem Stand zum Ende des Jahres geschlossen wird. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sei ein wichtiges Anliegen, hob ein Bürger hervor. Viehweg sicherte zu, dass dies ein Thema sei, welches fest im Bewusstsein der Verwaltung und des Gemeinderats verankert sei. Neben dem Projekt Hoffnungshäuser soll ein Mix an unterschiedlichen Modellen geprüft werden.

Bezüglich der Instandhaltungsmaßnahmen bei den Straßen erläuterte Kohle, dass die Gemeinde eine Prioritätenliste hat. Diese werde gemeinsam mit dem Gemeinderat jährlich und insbesondere im Rahmen der Haushaltsplanung abgearbeitet.

Auf den anstehenden Fahrplanwechsel angesprochen, führte der Bürgermeister aus, dass mit deutlichen Verbesserungen in der Taktung zu rechnen ist. Auch die Bereitstellung des Innerortsbusses, welchen die Gemeinde mit 80.000 € finanziert, sei gut angelegtes Geld zum Wohle der Bürger.

Ein Lob ging an die Verwaltung: Kompetente und freundliche Ansprechpartner innerhalb der Verwaltung zu finden, wurde ebenso gewürdigt wie die schnelle Ausführung eines Mangels. Der neue, rechtlich gesicherte Standort des externen Gruppenraums der Kita Langenalb in Form eines Bauwagens wurde als positiv erachtet.

Zum Thema Windenergiegenossenschaft gab Viehweg kund, dass man darüber solange nicht mit einer Information nach außen gehen wolle, bis die Gerichte abschließend entschieden haben. Er bat dafür um Verständnis.

Nach 90 Minuten intensiven Austausch konnten alle das Fazit mitnehmen, dass es sich lohnt, den direkten Kontakt zu suchen und örtliche sowie überörtliche Themen anzusprechen, die einem am Herzen liegen.

2019 geht die Reihe weiter: in Ottenhausen am 26. März, in Pfinzweiler am 9. Juli und in Schwann am 15. Oktober 2019. Wir  freuen uns schon heute auf gute Gespräche.

Im Austausch mit den Bürgern

Präsentation der Verwaltung im Rathaus